Gewinnspielmafia: Postbank zahlt Gisela M. über 12.000 Euro zurück

Nach dubiosen Massenlastschriften von über 14.000 Euro,  die bis ins Jahr 2006 zurückreichten, hatte sie von ihrem kontoführenden Kreditinstitut, der Deutschen Postbank AG, nur einen winzigen Bruchteil freiwillig zurückbekommen. Ihr wurde stattdessen von Mitarbeitern der Deutschen Postbank AG in Gegenwart einer Zeugin das Märchen von der 6-Wochen-Frist aufgetischt und damit die Rückzahlung der unberechtigten Lastschriften größtenteils verweigert.

Nach Einschaltung der Kanzlei Richter Berlin zahlt nun die Postbank über 12.000 Euro zurück. Es wird nun von der Mandantschaft zu entscheiden sein, inwieweit die restlichen Lastschriften eingeklagt wird. Jedenfalls die Voraussetzungen für die seitens der Postbank verweigerten Erstattung der Kosten der außergerichtlichen Einschaltung der Kanzlei Richter Berlin als so genannter Verzugsschaden liegen nach Auffassung der Kanzlei Richter Berlin vor, so dass zur gerichtlichen Durchsetzung der Forderung geraten werden wird.

Polizeipräsidium Frankfurt: Enkel-Trickbetrüger aktiv

Durch geschicktes Ausfragen wird älteren Leuten auf ungemein gerissene Weise suggeriert, man sei ein engerer Verwandter und benötige dringend Geld. Zur Abholung erscheint dann ein vermeintlicher Freund des vermeintlichen Verwandten und nimmt das Geld der Opfer entgegen.

Bei verdächtigen Anrufen nach dem Motto „Na, rate mal, wer ich bin“ und anschließender Bitte um Geld bitte wie folgt reagieren: Zum Schein vorgeben, man könne gerade nicht reden (Vorwand zum Beispiel: „Ich koche gerade noch etwas und kann vorher nicht zur Bank“) und um einen erneuten Anruf in vielleicht einer viertel oder halben Stunde erbitten, um Zeit zu gewinnen. Dann sofort die Polizei unter 110 anrufen und den Beamten den Inhalt des ungewöhnlichen Anrufs schildern. Vorsicht bei Aktionen auf eigene Faust; die Täter keinesfalls ins die Wohnung lassen!