Schön gesagt

Der Wettbewerbssenat OLG Frankfurt verknackte die Auftraggeber zur Unterlassung. Zum Einwand der natürlich hochseriösen, von dem Treiben des Callcenters selbstverständlich total entsetzten Auftraggeberin, man sei ja leider, leider völlig außerstande, das Callcenter zu überwachen, meinten die Richter nicht ohne jede Süffisanz:

„Der Einwand des Justitiars der Beklagten in der mündlichen Verhandlung vor dem Senat, die Beklagte habe keine Einflussmöglichkeit auf den Datenbestand der Kunden, welcher der A gehöre, ist sicher richtig und der entscheidende Grund für die Zusammenarbeit mit der Firma A.“ (Unterstreichung hinzugefügt, OLG Frankfurt, 11.08.2011, 6 U 182/10)

In der Tat, das wäre wohl nicht völlig undenkbar. 🙂