NDR vs. Maschmeyer Teil III, heute 21.45 Uhr NDR: Ich hätte dann gern einmal den Schröder bitte

Laut NDR soll Schröder neben den bereits bekannten Spende von 650.000 DM im niedersächsischen Landtagswahlkampf von 1998 noch eine weitere Spende von rund 150.000 DM erhalten haben. Hierbei wurde, was maßgebliche Stellen in der SPD gewußt haben sollen, offenbar ein Strohmann zwischengeschaltet. Das wäre wohl verfassungswidrig. Später soll Maschmeyer in engerem Kreis eine Art „Wunschzettel“ an Schröder im Gesetzgebungsverfahren zur Scheinselbständigkeitsproblematik gerichtet haben. Erst im Gespräch und dann noch schriftlich nachgefasst. Maschmeyer kann sich hieran angeblich nicht erinnern. Nicht bekannt geworden ist übrigens in diesem Zusammenhang, ob solches Gebaren vielleicht bei Maschmeyers derart üblich war, dass man Verständnis für derartige Erinnerungslücken bei solchen Vorgängen haben müsste.

Obendrein soll der Bundestagswahlkampf Schröders aus der Staatskanzlei heraus geplant und organisiert worden sein, was ebenfalls verfassungswidrig wäre. Wer fehlt da noch aus dem Schröder-Klüngel, wo das Ganze schon mal so ein wenig schmierig klingt? Richtig, Ex-Kanzleramtschef, Ex-Außenminister, und SPD-Glanzlicht Frank-Walter Steinmeier, damals Chef der niedersächsischen Staatskanzlei, will angeblich von all dem nicht so recht Kenntnis haben. Interessanterweise sollen aber entsprechende Dokumente sein Zeichnungsvermerk tragen.

Lütgert beruft sich hierbei auf Aussagen der Mitarbeiterin in der Staatskanzlei Bettina Raddatz. Die Sendungsankündigung ist zudem mit hochinteressanten Originaldokumenten unterfüttert. Ansehen! Bevor es wieder heißt: „An dieser Stelle hat uns das Landgericht Busebüttel zum Schutze der Persönlichkeitsrechte des Herrn XYZ verboten, über einen Vorgang zu berichten …“