Gewinnspielmafia: Deutsche Apotheker- und Ärztebank zahlt Editha L. über 7000 Euro zurück

K-kommentar

Auffällig war bei diesem Kreditinstitut, dass hier eine weitgehende Kooperation zugunsten ihrer von der Kontoplünderung betroffenen Kundin zu verzeichnen war. Keine langwierigen Diskussionen, kein Felischen zugunsten der Abzocker, keine Zahlung unter unsinnigen Rückforderungsvorbehalten. Es hat nämlich auch KEIN EINZIGER der dutzenden Lastschrifteinreicher auf Nachfrage eine wirksame Lastschrifteinzugsermächtigung für auch nur eine der vielen Lastschrifteinzüge behauptet, geschweige denn entsprechende Belege vorgelegt!

Kein Vergleich zum Verhalten manch anderer Banken, wie etwa der Deutschen Postbank AG, die ihren eigenen Kunden bei der Forderung nach Preisgabe der Identität der sich am Konto ihrer Kunden bedienenden Lastschrifteinreicher zum Teil allen Ernstes noch das Bankgeheimnis (!) entgegenhält und andererseits ganz offensichtlich selbst auch geschäftliche Beziehungen zu dem einen oder anderen Player der so genannten Gewinnspielgeflechts pflegt.


K-kommentarOffenbar sieht man bei den Damen und Herren in den hohen Essener Bürotürmen den Schwerpunkt der eigenen geschäftlichen Interessen nicht bei den langjährigen und treuen, aber schon recht betagten Kunden, sondern stellt sich ohne Not eher auf die Seite windiger Geschäftemacher.

Ich persönlich finde ja, die so behandelten Kunden sollten für so etwas meiner Meinung nach ein möglichst gutes Gedächtnis entwickeln und Konsequenzen ziehen.

Ach ja, ob wohl die Deutsche Postbank AG so auffallend schweigsam in Bezug auf die Identität der Lastschrifteinreicher und ihrer kontoführenden Kreditinstitute ist, weil sie sich ganz offensichtlich in einigen Fällen womöglich selbst als kontoführende Bank der lastschrifteinreichenden Gewinnspielabzocker benennen müsste?