Werbefaxe für Erste-Hilfe-Ausrüstung von „TMS LTD. HAMBURG“

Aktuelles Werbefax TMS LTD

Aktuelles Werbefax TMS LTDBundesweit gehen seit Jahren vor allem bei Gewerbetreibenden tausende unerbetene Werbefaxe ein, in denen von identitätsverschleierten Absendern für Erste-Hilfe-Ausrüstung, Verbandstoffe und Arbeitsschutzartikel geworben wird.

Die Werbefaxe kamen im Laufe der Jahre von unterschiedlichen angeblichen Absendern, so zum Beispiel „Rolf Schmidt“ (2004), „Verbandstoffvertrieb E.M. GmbH“ (2005), „Mayer Klaus Verbandstoffe“ (2006), „Verbandstoffvertrieb Stefan Pieper“, „Verbandstoffvertrieb Michael Klepsch“ (2007) und „TMS Ltd.“ (seit 2007).
Die Werbefaxe weisen aber sämtlich eine ähnliche Aufmachung auf und auf Bestellungen meldeten sich stets dieselben Personen mit Bestellbestätigungen bzw. Lieferungen. Die Kontaktrufnummern wurden unter Tarnidentitäten angemeldet und die diesbezüglichen Spuren weisen überdeutlich auf einen Kaufmann aus Mölln hin.

Die Kanzlei Richter Berlin ermittelt seit längerer Zeit gegen die genannten Personen und hat für mehrere Betroffene bereits Klagen gegen die Veranlasser bzw. Profiteure der Faxaussendungen erhoben. Der selbst von derartiger Faxwerbung betroffene Rechtsanwalt Stefan Richter Berlin hat Anfang 2009 vor dem Landgericht Kassel ein inzwischen rechtskräftiges Urteil auf Unterlassung und Schadensersatz gegen eine Gesellschaft aus Kaufungen sowie deren Geschäftsführer persönlich erwirkt. Die Gesellschaft hatte in Kennntis der unlauteren Werbung auf Bestellungen geliefert, die aus derartigen Werbefaxaussendungen resultierten.

Dennoch geht die Belästigung ganz offenbar munter weiter.

Um die dreiste Fortsetzung der wettbewerbswidrigen Massenwerbefaxaussendungen in einem laufenden wettbewerbsrechtlichen Verfahren dokumentieren zu können, ist es insbesondere wichtig zu erfahren, wer weiterhin unerbeten derartige Werbefaxe erhält.

Es werden Meldungen von Personen erbeten, die derartige Werbefaxe erhielten und insbesondere auch von Personen, die auf derartige Werbefaxsendungen geantwortet haben. An wen sind insbesondere Personen unter Bezugnahme auf derartige Werbefaxe mit Bestellbestätigungen bzw. Lieferungen herangetreten?

Bitte senden Sie erhaltene Faxe möglichst als PDF-Scan per E-Mail an die oben genannte E-Mail-Adresse oder per Post an die Kanzlei Richter Berlin und teilen Sie kurz mit, wann Sie die unerbetene Faxaussendung erhalten haben und wer dies bezeugen kann (Name und Anschrift der Person).