Abofallen: Wie man es besser nicht macht

So erreichte mich heute folgendes Schreiben eines neuen Mandanten, dass er zuvor wegen Forderungen für die Angebote unter opendownload.de an die Firma Content Services geschickt hatte:

„Bitte um Kulanz, bitte um Stornierung

Ich wollte eigentlich nur den kostenlosen Adobe Reader 9 downloaden. Dabei habe ich übersehen, dass ich einen Vertrag mit ihnen abschließe.

Ich habe sämtliche Vorsichtsmaßnahmen übersehen.

Ich bitte um Kulanz und die Stornierung meines Vertrages.

Ich würde die für sie entstandenen Kosten übernehmen. Ich bin kein Computerfreak und brauche keines ihrer Programme.“

Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: Die Hintermänner der Internet- Abofallen sind geldgierige, abgekochte Gauner. Falls Sie wider jede Vernunft erwarten, auf dieser Seite irgendwelche Rücksichtnahme zu finden, so können sie das gern versuchen. Das Ergebnis ist jedoch absolut vorhersehbar. Wer glaubt, dass es sich um seriöse Geschäftsleute handelt, bei deren Angeboten lediglich vereinzelte Internetnutzer unwissentlich in Vertragsfallen tappen, der sollte einmal den Namen dieser Firmen in Google eingeben. Diese Vertragsfallen sind von vornerein auf eiskalte Abzocke ausgerichtet. Mich erreichen täglich dutzende Anrufe teilweise recht verzweifelter Menschen, die auf verschiedenste Art und Weise in die Falle gelockt wurden.

In diesem Zeitpunkt kann man sich dann entscheiden, ob man das Wissen und die Nerven hat, die Rechnungen, Mahnungen und Drohungen der Betreiber auszusitzen oder ob man sich kompetenten Rat holen sollte. Wer jedoch glaubt, mit im Internet zusammengesuchten und noch durch nette eigene Ausführungen angereicherte Schreiben an die Abofallenbetreiber etwas erreichen zu können, schießt sich ins eigene Knie. Allein die Bekanntgabe der Tatsache, dass sich jemand auf der Internetseite der Abofallenbetreiber aufgehalten hat, ist die Aufgabe der ersten und besten Verteidigungslinie.

Daher meine Bitte: Wenn Sie sich erfolgreich gegen derartige Machenschaften wehren wollen, dann nehmen Sie Kontakt mit einem kompetenten Berater ihres Vertrauens nicht erst dann auf, wenn sie das Kind bereits in den Brunnen geworfen haben.


Sie fühlen sich als Nutzer dieser oder ähnlicher Internsetseiten abgezockt?
Lassen Sie sich durch einen in der Materie erfahrenen Rechtsanwalt beraten und zwar unbedingt VOR jeglicher Kontaktaufnahme mit den Forderungsstellern.
Die Kanzlei Richter Berlin steht Ihnen in dieser Angelegenheit unter der Rufnummer 030-4862 2558 bzw. unter abofallen@kanzlei-richter.com Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. gern zur Verfügung.