LG Köln: Auskunftsanspruch wegen gewerblichen Verstössen gegen des Urheberrecht schon bei einer grös

Ein Handeln in gewerblichem Ausmaß ist Voraussetzung des neu geschaffenen Anspruchs des urheberrechtlich Verletzten gegenüber einem Provider auf Auskunft über den Inhaber einer IP-Adresse (§ 101 I UrhG).

In dem Urteil vom 02.09.2008 zum Aktenzeichen 28 AR 4/08 stellte das Landgericht Köln fest, dass die Grenze gewerblichen Handelns schon bei einer einzigen aktuellen Datei (3 monate altes Computerspiel) erreicht sein kann und gab einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung statt.


Update 31.10.2008:
Die Entscheidung wurde aus formalen Gründen durch das OLG Köln aufgehoben.