spiegel-online.de: Killer-Spam in den USA aufgetaucht

Kommentar

Der Online-Dienst Spiegel-Online berichtet heute über das gehäufte Auftauchen von E-Mails in den USA, in denen den Adressaten mitgeteilt werde, dass der Absender, ein angeblicher Berufskiller, auf sie für einen Mordauftrag durch Dritte angesetzt worden sei. Der angebliche Berufskiller biete in der E-Mail an, den Auftrag nicht auszuführen, wenn eine Geldsumme gezahlt würde. Weiterhin werde der Empfänger gewarnt, Behörden, insbesondere die Polizei einzuschalten. Bei einigen E-Mails, die angeblich vom FBI in Londom stammten, würden sogar persönliche Daten des Empfängers und Angehöriger benannt. Das FBI ermittelt.


 

KommentarSpam ist ein sattsam bekanntes Massenphänomen. Diese E-Mails aber haben eine neue Qualität; es handelt sich – selbst wenn es sich bei dem Absender nicht um einen Auftragsmörder handeln sollte – um ein weltweit geächtetes Delikt der Schwerkriminalität. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis solche E-Mails – von Kriminellen, Trittbrettfahrern oder verwirrten „Spaßvögeln“ auch in Deutschland auftauchen. Falls Sie derartige E-Mails erhalten sollten, antworten Sie keinesfalls. Suchen Sie sich bitte unbedingt Rat bei der Polizei oder  wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, um die erforderlichen Schritte einzuleiten. Versuchen Sie bitte keinesfalls, irgendwie selbst in Kontakt mit dem Absender zu treten!