Sie sind zu einem Massenphänomen geworden - Internetseiten, die nur dazu ins Netz gestellt wurden, damit unaufmerksame Internetnutzer dort in eine Kostenfalle tappen. Oft werden die Seiten durch Spam beworben oder pushen mit Tricks ihre Auffindbarkeit bei Google & Co. Internetnutzer, die sich eilig durch die Seiten klicken, haben häufig nicht die Spur eine Chance, die Kostenangaben zu entdecken. Manchmal verstecken diese sich auf Unterseiten oder in ellenlangem kleingedruckten Text. In der Regel werden Abofallen gerade im Zusammenhang mit Informationen aufgestellt, die gerade sonst kostenlos im Internet verfügbar sind. Auch mit großformatigen Hinweisen auf (vermeintliche) Kostenfreiheit, die anderer, versteckter Stelle wieder relativiert, werden, wird versucht, die Internetnutzer arglos zu machen. Eine gute Übersicht in Bildern, wie so eine typische Abofalle aussieht, gibts bei pcwelt.de.
Häufig merken die Opfer erst, dass sie in eine derartige Falle getappt sind, wenn sie eine Rechnung einer - meist ausländischen Firma erhalten. Nach kurzer Zeit wird seitens der Abofallen-Betreiber das gesamte Drohpotential von Inkasssobüros und Rechtsanwälten ausgespielt.
Viele Internetnutzer lassen sich hiervon beeindrucken und zahlen. Doch was sollte man tatsächlich tun?
Grundsätzlich ist es nicht so einfach, allgemeine Ratschläge zu geben, da ein ständiger Wechsel der Betreiber-Firmen, der Webseiten und von deren Gestaltung stattfindet.
Generell gilt jedoch:
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zahlen Sie nicht auf eine Forderung, wenn Sie sich dabei betrogen fühlen. Genau darauf hoffen die Betreiber in der Regel und bauen mit Ihrem Geld dann die nächste Abofalle auf.
- Lassen Sie sich vielmehr umgehend bei einer Verbraucherzentrale oder dem Anwalt Ihres Vertrauens beraten. Falls Sie nicht über die notwendigen Mittel verfügen, um die Anwaltsvergütung zu zahlen, können Sie in der Regel Beratungshilfe beantragen.
- Sichern Sie nach Möglichkeit die Webseite in der Form, in der Sie sie aufgesucht haben (Ausdruck, Abspeichern, Zeugen hinzuziehen und Protokoll schreiben).
- Fügen Sie bei Verwendung von Muster-Abwehrschreiben aus dem Internet keinesfalls eigene Erklärungen hinzu. Unbedachte Äußerungen könnten von den Betreibern der Abofalle im ungünstigsten Falle gegen Sie verwendet werden. Sichern Sie den Nachweis des Zugangs von Schreiben ab, indem Sie ein Einschreibens mit Rückschein verwenden und einen Zeugen für den Inhalt des Schreibens, das Eintüten und die Postaufgabe hinzuziehen.
- Eine Reaktion Ihrerseits gegenüber den Webseitenbetreiber ist spätestens erforderlich, wenn Ihnen ein sog. Mahnbescheid vom Gericht übersandt wird.
- Versuchen Sie nicht, mit den Abofallen-Betreibern zu verhandeln; geben Sie vielmehr keinerlei Erklärungen ab. So verhindern Sie, durch unbedarften Äußerungen Ihre Rechtsposition unnötig zu verschlechtern.
Eine gute Übersicht über das monströse Geflecht der Abofallenanbieter finden Sie auf den Webseiten der Verbraucherzentrale Hamburg.
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von einem Herrn Rechtsanwalt Olaf Tank erhalten,
was soll ich tun ?
Schulsctr 38 , 09125 Chemnitz
Das ist Abofallen wer hat gechört
- Michael Welzer, Schulsctr 38 , 09125 Chemnitz gekriegt.
Fühle mich betrogen.
Suche Betroffene für eine Sammelanzeige gegen den Herrn.