13.
Sep
2009
In der Zwischenzeit gibt es eine Pressem
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In der Zwischenzeit gibt es eine Pressemitteilung der Polizei:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/138631/index.html
Sie ist aus meiner Sicht allerdings nicht mit dem Video in Einklang zu bringen, von einer versuchten Gefangenenbefreiung, die jetzt wohl dem Verletzten in die Schuhe geschoben werden soll, ist nichts zu sehen. Eventuell sollte direkt eine Strafanzeige wegen versuchter Rechtsbeugung oder Verfolgung Unschuldiger nachgeschoben werden.
Auch fände ich es im Sinne der Prävention wünschenswert, die nicht direkt beteiligten, aber umstehenden Polizisten zur Verantwortung zu ziehen. In den Sinn kommt mir unterlassene Hilfeleistung, eventuell Strafvereitelung im Amt bei Nicht-Anzeige der prügelnden Kollegen und/oder eventuellem Löschen des Polizeivideos.
Dieser Kommentar ist von "Demonstration "Freiheit statt Angst" endet mit brutalem Polizeiübergriff"
Kommentare (1)
Myspace
Del.icio.us


Im übrigen kommt es darauf nicht an. Die Videosequenzen zeigen Handlungen, die nicht nur den stillen Gedanken an Rache von Beamten wegen der Notizen des Opfers über Namen von beteiligten Beamten nicht ganz fernliegend erscheinen lassen.
Vielmehr ist soweit ersichtlich auch bei Unterstellung irgendwelcher Gefangenenbefreiungsversuche als wahr diese Gewaltanwendung nicht nur unangemessen, sondern strafbar. Ich möchte solche Beamten nicht in Diensten eines demokratischen Rechtsstaats sehen. Hier ist auch die Dienstaufsicht gefragt.