Die Bundesvereinnigung Deutscher Apothekerverbände weist in einer aktuellen Pressemedlung darauf hin, dass die Veranstalter von Kaffeeefahrten gezielt das Vertrauen der Verbraucher ausnutzen, indem sie bekannte Zeichen wie etwa das rote Apotheken-"A" auf ihre windigen Produkte drucken.
Auch eine Preisauskunft per Anruf in einer Apotheke soll den Anschein von Seriosität von der "Instanz" Apotheke auf die abzockenden Kaffeefahrt-Veranstalter übertragen. Dieser Trick ist besonders perfide und funktioniert so:
"Hersteller können für ihre Produkte eine Pharmazentralnummer (PZN) bei der Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA) beantragen. Damit gelangen die Produkte in die Software aller Apotheken. Kaffeefahrtenbesucher werden aufgefordert, direkt oder später bei der Apotheke Ihres Vertrauens anzurufen und sich anhand der PZN nach dem gemeldeten Preis des beworbenen Produkts zu erkundigen. Die Kaffeefahrtenbetrüger bieten die Produkte zu einem geringeren Preis an. Was die Betrogenen nicht wissen: Der Hersteller arbeitet mit den Verkäufern zusammen; die Produktion kostet oft nur einen Bruchteil, die Produktqualität ist überdies fragwürdig."
Quelle: Artikel "Apotheken warnen vor „Wundermitteln“ bei Kaffeefahrten" auf abda.de
Generell kann vor der Teilnahme an Kaffeefahrten nur gewarnt werden. Praktisch durchweg handelt es sich um Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmer mit einer gnadenlosen Skrupellosigkeit abgezockt werden.
Diese Warnung gilt natürlich nicht, wenn man vorhat, eine derartige gewerberechtlich oft unzulässige Verkaufsveranstaltung (Stichwort: Wanderlager) per Anruf beim Ordnungsamt des Zielortes sprengen zu lassen!
Für Informationen über die Machenschaften der Kaffeefahrten-Mafia, die übrigens auffällig insbesondere im Raum Cloppenburg konzentriert ist, empfehle ich einen Besuch des Forenbereichs "Kaffeefahrten" im Forum des des Verbraucherschutzvereins Antispam e. V.
Myspace
Del.icio.us




Aber das wird - wie der Schrieftverkehr aufzeigt abgelehnt oder verweigert.
Zudem gehen Ermittler oder Gaeste dieser Verkaufsveranstaltungen viel zu selten strafrechtlich gegen den Sprcher vor, der diese Mittelchen teils als Heilung oder mit dem Wegfall von Medikamenten anpreist! = Straftat !
Es scheint eher, das PISA doch irgendwo recht hat, Grundlage fuer diese erfolgreiche Verlockung ist zu geringe Bildung, vor allem bei dieser Klientel - wen wunderts bei der Informationsmasse.
Wer zumindest aktuelle Verlockungen erkennen will: http://www.gewinnbriefe.de/
Und scheuen Sie sich nicht den Gewinn auf dem Paier der Einladung ein zuklagen - es ist elichetr als man meint!