02.
Jun
2010

Stadt Heidenheim: Ist da überhaupt noch wer?

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In Heidenheim hat man offenbar gemeinhin viel Spass bei der Arbeit.

Einwohnermelderegisteranfrage gestellt. Wochenlang keine Reaktion.

Dann: Wir wollen erstmal 10 Euro und außerdem Glaubhaftmachung des rechtlichen Interesses (war schon in der Anfrage glaubhaft gemacht).

Wir zahlen Gebühr. Keine Reaktion.

Wir erinnern an die Auskunft. Nun wacht man auf und reagiert mit modernster Technik, die offenbar der Stadtverwaltung als der letzte Schrei aufgeschwatzt wurde:

Am 01.06.2010 um 14:07:22 Uhr:

Abwesenheitsmeldung Stadt Heidenheim I

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 01.06.2010 um 14:08:30 Uhr:

Abwesenheitsmeldung Stadt Heidenheim II

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 01.06.2010 um 14:08:59 Uhr:

Abwesenheitsmeldung Stadt Heidenheim III

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch von Disclaimern hat man in Heidenheim offenbar schon irgendwie gehört. Sowas Tolles steht ja nun heutzutage fast auf jeder Webseite und unter fast jeder E-Mail - da darf auch Heidenheim nicht abseits stehen! Nun ja, wer "der vorgesehene Adressat" ist, kann man aus den Nachrichten dummerweise schon deshalb nicht mit Sicherheit erkennen, weil "der vorgesehene Adressat" gar nicht genannt ist. Zum Glück darf ich dann doch wohl davon ausgehen, dass ich schon richtiger Adressat bin. Ausweislich des Wortlautes des Disclaimers kann ich dann weiterhin davon ausgehen, dass die Stadt mit der Veröffentlichung dieser wahren Ergüsse moderner, bürgernaher Informationspolitik ausdrücklich einverstanden ist, ja diese geradezu begrüßt. Na, da werde ich mich doch nicht lange bitten lassen.

Ich weiß ja nicht, was man im Bürgeramt der Stadt Heidenheim gemeinhin so raucht, aber es muss einigermaßen heftig sein.

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