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Gewinnspielmafia: Deutsche Postbank AG zahlt Erben nach Winfried W. über 21.000 EUR zurück
Das Konto des verstorbenen Postbankkunden Winfried B. war durch dubiose Lastschriften - zum Großteil wohl von Gewinnspieldienstanbietern - innerhalb eines Zeitraumes von etwa 2 Jahren um sage und schreibe über 38.000 Euro geplündert worden. Auf eine außergerichtliche Aufforderung der Kanzlei Richter Berlin zur Rückbelastung hatte die Deutsche Postbank AG innerhalb der gesetzten Frist in keiner Weise reagiert. Hierauf hatte die Kanzlei Richter Berlin den Erben zur Klageerhebung geraten und Klage erhoben.
Mitschnitt einer Telefonwerbung: Kriminelles Pack in Aktion
Hier sende ich mal einen netten Gruß an all diejenigen Amts- und Landrichter, die zweifelnd die Stirn in Falten legen, wenn ich über Mandanten berichte, die unendlich viele Werbeanrufe bekommen. Soo schlimm sei das doch nun auch nicht. Den Klassiker "Ich bekomme kaum solche Anrufe, Herr Anwalt, wie kommt das?" hab ich mehr als einmal gehört.
Gewinnspielmafia: Herausgeber von in cold calls beworbenen Tankgutscheinen haftet mit
Das Landgericht Berlin hat entschieden, dass sich ein Gutscheinherausgeber bei Missbrauch seines Gutscheins durch unerbetene Telefonwerbung unter Bewerbung eines dubiosen Gewinnspieldienstes unter Bewerbung auch der Zugabe des Tankgutscheins nicht einfach darauf berufen kann, er wisse nicht, wer für den Missbrauch verantwortlich sei.
Unerbetene Werbeanrufe für Forderungsinkasso im Namen einer "Firma DDM"
Mehrere Quellen berichten derzeit über - teils unerbetene - Werbeanrufe im Namen einer "Firma DDM". In einem hier bekannten Fall wurde das angerufene Unternehmen eingangs eines Telefonats gefragt, ob man "Probleme mit offenen Posten habe" und sodann eine Bewerbung von Inkassoleistungen vorgenommen.
Gewinnspielmafia: Leserbrief eines kosovarischen Callcenteragenten
Einblicke in die Welt derjenigen Callcenteragenten, die andere Leute über den Tisch ziehen, sind selten. Dies dürfte nicht nur daran liegen, dass diese etwa die deutsche Justiz fürchten, sondern auch vielmehr daran, dass unter den Betreibern - sagen wir - ungewöhnliche Methoden der Streitschlichtung üblich sein dürften. Jedenfalls kursiert derzeit in Internetforen aus und um das Kosovo ein Leserbrief einer Person, die angibt, Agent in einem Callcenter in der Nähe von Prishtina zu sein und detailliert über die Methoden berichtet, mit denen für Gewinnspieldienste nach Deutschland hinein telefoniert wird.Was noch fehlte: Werbeanrufe für Gewinnspiele angeblich im Namen eines Rechtsanwaltes Richter aus Berlin
Es war zu erwarten. Neben dem Namen der Verbraucherzentralen wird von kriminellen Callcenteragenten offenbar auch der Name der Kanzlei Richter Berlin missbraucht. Was für uns fast eine Ehre ist, kann für unerfahrene Angerufene leicht zur Falle geraten.LG Osnabrück: Spektakulärer Strafprozeß wegen des Verdachts des Abmahnbetruges beginnt morgen
Wie das Landgericht Osnabrück mitteilt, wird morgen durch die 15. Große Strafkammer der mit Spannung erwartete Prozess gegen mehrere Personen eröffnet, denen unter anderem gewerbs- und bandenmäßige Erpressung, Betrug und Beihilfe hierzu vorgeworfen wird.
StA und LKA Hamburg: Razzia gegen die Abofallenmafia
Der Pressesprecher der Hamburger Staatsanwaltschaften, Wilhelm Moellers, hatte sich im Sommer recht weit aus dem Fenster gelehnt. Während andere Staatsanwaltschaften derartige Fälle einfach einstellen, handele man in Hamburg. Heute wurde bekannt: Er hat nicht zu viel versprochen. In einer bislang beispiellosen Aktion der Staatsanwaltschaft Hamburg und des Landeskriminalamts Hamburg wurde ein ganzes Firmengefecht zerschlagen, finanzielle Mittel in beträchtlicher Höhe sichergestellt und zwei der Hintermänner verhaftet. Endlich.
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